Der Verein Saagi am Mülibach pflegt altes, regionales Handwerk und macht es der Öffentlichkeit zugänglich.
Wir sind ein Verein für die Leute - diejenigen im Verein und diejenigen, die uns besuchen
Ganz nach dem Motto: "erleben - erlernen - ausüben - weitergeben"
Wir sind ein Verein für die Leute - diejenigen im Verein und diejenigen, die uns besuchen
Ganz nach dem Motto: "erleben - erlernen - ausüben - weitergeben"
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16. Mai: Schweizer Mühlentag
Gerne machen wir die Leserschaft auf den Schweizer Mühlentag vom 16. Mai aufmerksam.
In zahlreichen Mühlen im ganzen Land sind die Türen offen für Besucher.
Schweizer Mühlentag 2026 – «Futtermühlen» - Mühlenfreunde
In zahlreichen Mühlen im ganzen Land sind die Türen offen für Besucher.
Schweizer Mühlentag 2026 – «Futtermühlen» - Mühlenfreunde
| BroschüreSchweizerMühlentag26.pdf | |
| File Size: | 6348 kb |
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Danke für den Besuch bei den offenen Türen in der Saagi und im Fabriggli
Am Samstag, 9. Mai 2026 fand das öffentliche Sägen und die offenen Türen im Fabriggli statt. Nach eigenen Schätzungen fanden ca. 60-70 Leute den Weg durch unsere Türen. Für die Besuche möchten wir uns ganz herzlich bedanken!
Wir freuen uns, dass wir einmal mehr leuchtende Augen und freudige Gesichter bei den Besuchern zu sehen bekamen.
Neben der Vorführung der Maschinen und Geräte gab es auch wiederum die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen: unter Anderem Schindeln, Seilern, Schmieden und Lederarbeiten standen zur Auswahl.
Wer das nächste Mal hinter die Kulissen des Fabriggli schauen möchte, muss sich nicht lange gedulden. Am Samstag, 15. August von 10-16 Uhr findet wieder der Schüürmärit statt. Selbstverständlich sind wir auch wieder mit dabei.
Wir freuen uns, dass wir einmal mehr leuchtende Augen und freudige Gesichter bei den Besuchern zu sehen bekamen.
Neben der Vorführung der Maschinen und Geräte gab es auch wiederum die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen: unter Anderem Schindeln, Seilern, Schmieden und Lederarbeiten standen zur Auswahl.
Wer das nächste Mal hinter die Kulissen des Fabriggli schauen möchte, muss sich nicht lange gedulden. Am Samstag, 15. August von 10-16 Uhr findet wieder der Schüürmärit statt. Selbstverständlich sind wir auch wieder mit dabei.
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Neues Kapitel für den Verein Saagi am Mülibach
Nach rund 25 Jahren übergibt Stefan Schneeberger das Präsidium des Vereins Saagi am Mülibach – und damit ein Stück Steffisburger Geschichte.
Stefan hat den Verein Saagi am Mülibach mitgegründet, geprägt und mit unermüdlichem Engagement als Präsident zu dem gemacht, was er heute ist: ein lebendiger Ort, an dem Handwerk, Kultur und Gemeinschaft zusammenkommen.
Jetzt darf, Konrad E. Moser (Koni), dieses Erbe weiterführen.
Mit grossem Respekt – und mit der gleichen Überzeugung, die Stefan seit einem Vierteljahrhundert trägt:
👉 Gemeinsam kommen wir weiter.
👉 Qualität entsteht, wenn viele Hände am gleichen Rad drehen.
👉 Unsere Werte sind das Fundament, auf dem Zukunft wächst.
In der Saagi und im Fabriggli leben Gewerbe und Handwerk weiter.
Danke, Stefan – für all die Jahre mit Herzblut, Weitsicht und Engagement.
Wir freuen uns auf das, was wir als Verein zusammen weiter bewegen werden.
Stefan hat den Verein Saagi am Mülibach mitgegründet, geprägt und mit unermüdlichem Engagement als Präsident zu dem gemacht, was er heute ist: ein lebendiger Ort, an dem Handwerk, Kultur und Gemeinschaft zusammenkommen.
Jetzt darf, Konrad E. Moser (Koni), dieses Erbe weiterführen.
Mit grossem Respekt – und mit der gleichen Überzeugung, die Stefan seit einem Vierteljahrhundert trägt:
👉 Gemeinsam kommen wir weiter.
👉 Qualität entsteht, wenn viele Hände am gleichen Rad drehen.
👉 Unsere Werte sind das Fundament, auf dem Zukunft wächst.
In der Saagi und im Fabriggli leben Gewerbe und Handwerk weiter.
Danke, Stefan – für all die Jahre mit Herzblut, Weitsicht und Engagement.
Wir freuen uns auf das, was wir als Verein zusammen weiter bewegen werden.
Saagiblatt Nr. 23Dürfen wir vorstellen: das 23. Saagiblatt, unser Vereinsheft, ist erschienen! Viel Spannendes wartet auf Entdeckung. Wir wünschen viel Spass beim Lesen.
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Die Wasserschöpfanlage ist in Betrieb
Der Verein Saagi am Mülibach ist direkter Nutzniesser der neuen Wasserschöpfanlage. Durch die Inbetriebnahme im Frühjahr 2025 ist wieder Wasser im Mülibach und wir können wieder Sägen. Durch Anpassungen am Wasserrad der Säge geht weniger Wasser ungenutzt den Bach runter und es kann auch bei niedrigem Wasserstand gesägt werden.
Längsvernetzung Zulg - Rückblick auf ein Jahr Pause im Mülibach
Hinweis: Die beschriebenen Massnahmen sind mittlerweile umgesetzt, der Bericht wird zur Dokumentation im Originalwortlaut belassen.
Seit 26. September befindet sich der Mülibach im Winterschlaf. Wobei - der Schlaf wird diesmal etwas länger dauern als einen Winter. Das Teilprojekt "Gummsteg bis Müllerschwelle" des Vorhabens Hochwasserschutz und Längsvernetzung Zulg ist in Angriff genommen worden (Siehe Abschnitt 3 im Bild unten).
Das Teilprojekt umfasst vier Massnahmen:
Detaillierte Infos sind auf der Seite zulg-steffisburg.ch zu finden.
Wir wünschen alles Gute zum Gelingen der Bauarbeiten und freuen uns auf die erste Schwetti Wasser im Mülibach im Herbst 24, geschöpft mit einer technischen Neuerung. So bleibt die Tradition erhalten, dass die Zulg trotz ihrer Unbändigkeit der Gemeinde seit jeher stets Innovation gebracht hat.
Seit 26. September befindet sich der Mülibach im Winterschlaf. Wobei - der Schlaf wird diesmal etwas länger dauern als einen Winter. Das Teilprojekt "Gummsteg bis Müllerschwelle" des Vorhabens Hochwasserschutz und Längsvernetzung Zulg ist in Angriff genommen worden (Siehe Abschnitt 3 im Bild unten).
Das Teilprojekt umfasst vier Massnahmen:
- Die Flusssohle wird zwischen dem Gummsteg und der Müllerschwelle abgesenkt, um die Abflusskapazität zu erhöhen und den Geschiebetransport zu fördern. Die Böschungen werden mit Blocksteinen gesichert und die Flusssohle mit Traversen fixiert.
- Die Müllerschwelle wird um 2 Meter abgetragen, um den Fischaufstieg zu ermöglichen. Der Mülibach wird mit einer für die Schweiz einmaligen Wasserschöpfanlage aus der Zulg gespiesen. Die Anlage verfügt über ein Antriebsrad, das mit Wasserkraft angetrieben wird und einem Schöpfrad, das Wasser vom neuen, tieferen Niveau der Zulg auf das alte Niveau des Mülibachs bringt. Das bestehende Gerinne des Mülibachs wird dabei belassen. Der Sandfang wird als Geschieberückhalt für den Mühlebach und als Ausstieg für den Fischaufstieg genutzt.
- Der Fischaufstieg wird mit einem Rundbeckenpass realisiert, der an mindestens 300 Tagen pro Jahr funktionieren soll. Das System ist kompakt und passt sich gut in das Gelände ein.
- Der Gummsteg wird um einen Meter angehoben, um das Risiko einer Verklausung durch Schwemmholz zu eliminieren. Die Aufgänge werden mit einer Treppe und einer Rampe neu gestaltet und die Brücke wird revidiert.
Detaillierte Infos sind auf der Seite zulg-steffisburg.ch zu finden.
Wir wünschen alles Gute zum Gelingen der Bauarbeiten und freuen uns auf die erste Schwetti Wasser im Mülibach im Herbst 24, geschöpft mit einer technischen Neuerung. So bleibt die Tradition erhalten, dass die Zulg trotz ihrer Unbändigkeit der Gemeinde seit jeher stets Innovation gebracht hat.
Bild: Livio Steiner
Schweizer Mühlentag - ein Besuch in der Rossbergsaagi
Anlässlich des Schweizerischen Mühlentags vom 28.5.22 reiste eine Delegation unseres Vereins zur Säge am Rossberg. Gestärkt durch Speiss und Trank vor Ort konnte die Säge in aller Ruhe bestaunt werden. Im Unterschied zur Säge in Steffisburg wird am Rossberg mit einem oberschlächtigen Wasserrad gearbeitet.
Heute werden vornehmlich Zaunpfosten für die Allmendgenossenschaft gefertigt - über 1000 Stk. im Jahr, alles in Handarbeit. Einzig die Hobelmaschine wird mit Elektrizität betrieben.
Heute werden vornehmlich Zaunpfosten für die Allmendgenossenschaft gefertigt - über 1000 Stk. im Jahr, alles in Handarbeit. Einzig die Hobelmaschine wird mit Elektrizität betrieben.
Vielen Dank!
Anlässlich des Vereinsbrätle konnten wir die längst überfällige feierliche Verabschiedung unserer wohlverdienten Mitglieder aus verschiedenen Ämtern durchführen.
Fritz Witschi als Leiter Fabriggli gab sein Amt an Martin Zeier weiter.
Roland Küpfer übergab das Amt des Kassiers an Bernhard Wenger.
Irène Schmocker stellte ihr Amt als Organisatorin der Führungen im Fabriggli und das Amt als Verantwortliche 1. Stock Fabriggli zur Verfügung.
Wir möchten uns bei allen ganz herzlich für den sehr geschätzten Einsatz bedanken! Eine ehrenamtliche Tätigkeit über lange Zeit ist keine Selbstverständlichkeit.
Wir wünschen allen Abtretenden alles Gute und hoffen, euch weiterhin an unseren Anlässen begrüssen zu können.
Fritz Witschi als Leiter Fabriggli gab sein Amt an Martin Zeier weiter.
Roland Küpfer übergab das Amt des Kassiers an Bernhard Wenger.
Irène Schmocker stellte ihr Amt als Organisatorin der Führungen im Fabriggli und das Amt als Verantwortliche 1. Stock Fabriggli zur Verfügung.
Wir möchten uns bei allen ganz herzlich für den sehr geschätzten Einsatz bedanken! Eine ehrenamtliche Tätigkeit über lange Zeit ist keine Selbstverständlichkeit.
Wir wünschen allen Abtretenden alles Gute und hoffen, euch weiterhin an unseren Anlässen begrüssen zu können.
Wasser marsch im Mühlebach!
Am 9. April um 13:30 wurde das Wasser des Mühlebachs für die Saison 21 "eingeschaltet". Das geht im Falle des Mühlebaches so:
Um kurz vor halb präsentiert sich der Kanal des Mühlebaches bei der Fassung noch trocken (Bild 1). Nur der Dreck des Winters bedeckt den Boden des Kanals.
Das Wasser wird bei der Müllerschwelle gefasst und über ein System von zwei regulierbaren Schleusen dem Mühlebach zugeführt (Bild 2 und 3). Pünktlich um 13:30 schliessen die Mitarbeiter des Werkhofes die Schleuse am unteren Ende der Fassung, des sogenannten "Basseli", auch alte Badi genannt (Bild 4). Wie viele Einheimische hier über die Jahre schwimmen gelernt haben! Da fast das sämtliche Wasser der Zulg durch Baggerarbeiten so geleitet wurden, dass sie ins Basseli einlaufen, zeigt sich die Müllerschwelle nahezu trocken und das Auffangbecken füllt sich innert weniger Minuten. Ein eindrückliches Schauspiel. Sobald der Wasserstand den Überlauf am Eingang in den Mühlebach erreicht, fliesst das erste Wasser in den Kanal (Bild 6). Bahnt sich zu Beginn eine schlammige Masse den Weg durch das von winterlichem Schmutz belegte Bachbett, fliesst schon nach wenigen Augenblicken gewohnt sauberes Wasser gegen nidsi (Bild 7 und 8). Nach einigen Minuten erreicht die Schwetti dann das Rad der oberen Mühle bei der AEK. Auch dort zuerst als braune Brühe, schon bald als klarer Strom (Bild 9). Ist der erste Dreck erst einmal weg, kann die Seitenschleuse beim Mühlerad geschlossen werden und das Wasser beginnt sich, zurückzustauen. Nun ist genügend Wasser vorhanden, damit sich das kürzlich sauber gereinigte Rad über den Sommer hinweg flott weiterdrehen kann. Die Brühe indes bewegt sich unaufhaltsam weiter der Aare entgegen, bis es diese schliesslich nach ca. 2h erreicht.
Nun kann in der Saagi wieder gesägt werden. Sofern denn stets genügend Wasser zur Verfügung steht. Eine ungenügende Wassermenge ist aber nicht der Infrastruktur geschuldet. Vielmehr sind es trockene Sommer, die die Wasserzufuhr aus dem Eriz soviel zu schmälern vermögen, dass nicht immer genügend Durchfluss gewährleistet ist. Aber das mögen Zukunftssorgen sein. Im Moment heisst es jeweils am Montagmorgen wieder: Schleuse auf, Rad und Gatter in Gang gesetzt!
Nach der Annahme der Abstimmung zum Hochwasserschutz wird sich an der Wasserfassung des Mühlebachs einiges ändern. Was sicherlich davon nicht betroffen ist, ist die Freude, dass wir mit dem Mühlebach in unserer Gemeinde ein Denkmal des lokalen Gewerbes haben, der uns auf seinem ganzen Weg von der Müllerschwelle an die Aare daran erinnert, wie unsere Vorfahren von diesem Kanal und der Energie des Wasser gelebt haben und dank der Energie, die sie ihm abgewonnen haben, viele wichtige Produkte herstellen konnten. Sie mögen teilweise vergessen sein. Aber das muntere Plätschern am Mühlebach erfreut stets Jung und Alt. Und dank den Informationen, die am Mühlebachweg zur Verfügung stehen, kann sich der Besucher über diese vergangene Zeit unseres Gewerbes informieren und teils auch wundern.
Um kurz vor halb präsentiert sich der Kanal des Mühlebaches bei der Fassung noch trocken (Bild 1). Nur der Dreck des Winters bedeckt den Boden des Kanals.
Das Wasser wird bei der Müllerschwelle gefasst und über ein System von zwei regulierbaren Schleusen dem Mühlebach zugeführt (Bild 2 und 3). Pünktlich um 13:30 schliessen die Mitarbeiter des Werkhofes die Schleuse am unteren Ende der Fassung, des sogenannten "Basseli", auch alte Badi genannt (Bild 4). Wie viele Einheimische hier über die Jahre schwimmen gelernt haben! Da fast das sämtliche Wasser der Zulg durch Baggerarbeiten so geleitet wurden, dass sie ins Basseli einlaufen, zeigt sich die Müllerschwelle nahezu trocken und das Auffangbecken füllt sich innert weniger Minuten. Ein eindrückliches Schauspiel. Sobald der Wasserstand den Überlauf am Eingang in den Mühlebach erreicht, fliesst das erste Wasser in den Kanal (Bild 6). Bahnt sich zu Beginn eine schlammige Masse den Weg durch das von winterlichem Schmutz belegte Bachbett, fliesst schon nach wenigen Augenblicken gewohnt sauberes Wasser gegen nidsi (Bild 7 und 8). Nach einigen Minuten erreicht die Schwetti dann das Rad der oberen Mühle bei der AEK. Auch dort zuerst als braune Brühe, schon bald als klarer Strom (Bild 9). Ist der erste Dreck erst einmal weg, kann die Seitenschleuse beim Mühlerad geschlossen werden und das Wasser beginnt sich, zurückzustauen. Nun ist genügend Wasser vorhanden, damit sich das kürzlich sauber gereinigte Rad über den Sommer hinweg flott weiterdrehen kann. Die Brühe indes bewegt sich unaufhaltsam weiter der Aare entgegen, bis es diese schliesslich nach ca. 2h erreicht.
Nun kann in der Saagi wieder gesägt werden. Sofern denn stets genügend Wasser zur Verfügung steht. Eine ungenügende Wassermenge ist aber nicht der Infrastruktur geschuldet. Vielmehr sind es trockene Sommer, die die Wasserzufuhr aus dem Eriz soviel zu schmälern vermögen, dass nicht immer genügend Durchfluss gewährleistet ist. Aber das mögen Zukunftssorgen sein. Im Moment heisst es jeweils am Montagmorgen wieder: Schleuse auf, Rad und Gatter in Gang gesetzt!
Nach der Annahme der Abstimmung zum Hochwasserschutz wird sich an der Wasserfassung des Mühlebachs einiges ändern. Was sicherlich davon nicht betroffen ist, ist die Freude, dass wir mit dem Mühlebach in unserer Gemeinde ein Denkmal des lokalen Gewerbes haben, der uns auf seinem ganzen Weg von der Müllerschwelle an die Aare daran erinnert, wie unsere Vorfahren von diesem Kanal und der Energie des Wasser gelebt haben und dank der Energie, die sie ihm abgewonnen haben, viele wichtige Produkte herstellen konnten. Sie mögen teilweise vergessen sein. Aber das muntere Plätschern am Mühlebach erfreut stets Jung und Alt. Und dank den Informationen, die am Mühlebachweg zur Verfügung stehen, kann sich der Besucher über diese vergangene Zeit unseres Gewerbes informieren und teils auch wundern.
SchindelmacherwerkstattSeit 2018 ergänzt die Schindelmacherwerkstatt unser Fabriggli.
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Küpfer BschüttipumpeDie Jauchepumpe des Steffisburger Herstellers Küpfer wurde liebevoll restauriert und ist nun wieder voll funktionsfähig für unsere Führungen bereit
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