Saagi am Mülibach

 

 


Die Saagi am Mülibach in voller Aktion


Geschichte der Restaurierung der Saagi

Letzter Besitzer der Saagi am Mülibach war Fritz Berger.

Als er 1978 starb, kaufte die Gemeinde Steffisburg das Areal.

1985 wurden das Ofenhaus und die Sägereigebäude abgebrochen und die Strasse saniert.

Einzig das Wasserrad und die eisernen Zahnräder blieben erhalten, da man plante, eine Schausägerei zu errichten. Weil aber die Gemeinde-Finanzen dieses Werk nicht erlaubten, nahm die Natur den Platz in Besitz: ein Wäldchen versteckte bald das Wasserrad und liess es verkommen.

Im Jahr 2000 machte sich ein Sekundarlehrer mit einer Werken-Klasse daran, das Wasserrad wieder zu sanieren. Mit grosser Unterstützung von Gemeinde und Handwerkern gelang es, das Wasserrad in wenigen Monaten wieder in Betreib zu nehmen.

Ein Jahr später bildete sich eine Interessengruppe aus pensionierten Handwerkern und Ingenieuren, die sich zum Ziel nahm, die ehemalige Saagi wieder aufzubauen, um den einstigen Plan der Gemeinde doch noch zu realisieren.

Der Verein „Saagi am Mülibach“ fand grosse Unterstützung durch Handwerk, Gewerbe, die Gemeinde, die Burgergemeinde und viele Einzel-Gönner, so dass der Plan verwirklicht werden konnte. In vielen Tausend Arbeitsstunden wurde ein neues Sägereigebäude erstellt und eine vor dem Verschrotten gerettete Säge restauriert und eingebaut. Im Frühjahr 2003 konnte die „Saagi am Mülibach“ erstmals wieder in Betrieb genommen werden.

 

Technische Spezifikationen

Wasserrad
- Rückschlägiges Schaufelrad am Mülibach, Durchmesser 4.35 m
- Konstruktion und 8 Speichen aus Stahl
- 24 Holzschaufeln

Säge
- 0.95 m breite , zweistelzige Einfachgattersäge

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